Ein Sommernachtstraum
Unser Ziel ist es, NACHHALTIG dafür zu sorgen, dass Jugendliche über Theaterformen etc. spielerisch Werte vermittelt bekommen. Die Teilnehmer des „Herr der Fliegen“ sollten daher weiter die Möglichkeit haben, Theater zu spielen, neue Jugendliche sollten gewonnen werden. Um beide Ziele zu verwirklichen, haben wir unser zweites Theaterstück mit dem Deutschen Schauspielhaus umgesetzt: Inszeniert wurde ein großer Klassiker, die Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare.
IDEE UND ZIELE:
Shakespeare selbst schrieb seine Stücke für eine leere Bühne, sie wurden nur mit einer Handvoll Requisiten und ohne Lichtwechsel gespielt, einzig die Verwandlungskunst der Schauspieler zählte. So beweglich und entstaubt von historischem Plunder, so jung wurde der „Sommernachtstraum“ auf die Bühne und diesmal in die Schule selbst gebracht.
Die Mitwirkenden vom „Herr der Fliegen“, die auch beim Sommernachtstraum wieder dabei waren, agierten als Botschafter und begeisterten ihre Mitschüler fürs Theater. Neue Jugendliche wurden über das Stück für neue Projekte gewonnen.
Gespielt wurde in den Turnhallen der Schulen, aus denen die beteiligten Jugendlichen kamen. Es ging darum, mit den einfachsten Mitteln Theater zu machen, durch Spielfreude und die wunderbare Sprache von Shakespeare zu verzaubern. Im „Sommernachtstraum“ entdeckten die jungen Darsteller zusammen mit neuen Teilnehmern unter anderem auch die Kraft der Worte und ließen Shakespeares „Zauberwald“ entstehen.
Der Regisseur Martin Oelbermann, Jahrgang 1969, hat lange Zeit in England studiert und ist Spezialist für Shakespeare. Als Regisseur arbeitete er in Dresden, Wien, Mainz und Düsseldorf, wo er jedes Jahr eine Produktion mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet.
Am 27. Juni 2008 konnte der „Sommernachtstraum“ eine wunderbare Premiere feiern. Die Presse war voll des Lobes, anwesende Mitschüler, Eltern und auch die Lehrer begeistert. An insgesamt 9 Schulen war der Sommernachtstraum zu sehen.
Nach der erfolgreichen Premiere versprach der anwesende Intendant, Friedrich Schirmer: „Dieses Stück sollt Ihr auch einmal auf einer Bühne des Schauspielhauses spielen.“ Am 20. Dezember 2008 war das Stück daher auch noch einmal im Malersaal zu sehen.


